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Armação de  Búzios Halbinsel  ...
mit 23 wundervollen Stränden, von RIO DE JANEIRO aus in nordöstlicher  Richtung
in ca. 2,5 - 3 Std. Autofahrt zu erreichen

..... eine der schönsten Kulissen  der Welt, - dazu die Sonne, die immer scheint - , die Einfachheit der Bodenstämmigen zusammen mit der Kultur der Zugereisten ! Dies ist die Mischung, die Búzios bestimmt ! .....

Wir arbeiten mit Pousadas und  Hotels der unterschiedlichsten Kategorien zusammen, wovon einige deutsch- bzw.  englischsprechende Betreiber haben. Auf die Original Preise der Unterkünfte  berechnen wir unseren Kunden
keine Zuschläge, beziehen nur von  Hotels und Pousadas die übliche Reiseagenturprovision für Vermittlungen !
Gerne organisieren wir auch die Transfers vom/zum Flughafen mit unserem Auto oder Merzedes Sprinter Van,
bzw. führen diese durch.

So entstand der Name "Armação de Búzios", bzw. BÚZIOS, wie diese Halbinsel allgemein benannt wird:
Indianer des Stammes Tupinambá¡
(zu den Guaraní­ gehörend) bewohnten diese Peninsula, die schon vor vielen Hundert Jahren einen  Ruf als gutes Fischwasser hatte. Hier gab es viele Nahrungsmittel zum Sammeln, vor allem eine grosse Anzahl von Muscheln und Weichtieren.
Diese Tatsache führte zu dem Namen von Búzios (
Búzios = eine bestimmte Art von Muscheln auf Portugiesisch) denn schon 1575 wurde die "Landzunge von Búzios" von den Portugiesen in den Karten der Region Cabo Frio - ebenso ein besonders interessanter Ort in direkter Nachbarschft- verzeichnet.

Anfang des 17. Jahrhunderts,- bedingt durch die erhöhten  Goldschürfungen in Minas Gerais wurde Rio de Janeiro neue Hauptstadt Brasiliens, wechselte damit Salvador da Bahia ab und wurde zum Umschlagplatz des Goldes.Der bis dahin vorherrschende Walfischfang in Búzios verringerte sich.Weil der  Handel, die Bauwirtschaft und die öffentliche Beleuchtung (total abhängig vom  Waltran) sowie der Export davon betroffen waren, wurden an den Küsten der Staaten Rio de Janeiro,- Santa Catarina und São Paulo verschiedene Ausrüstungsplätze für den Walfang oder ARMAÇÕES DE BALEIAS, geschaffen, um zu verhindern
das dieser Rückgang von Fischerei für Brasilien ernsthafte Probleme darstellte.

Der Walfang wurde vierzig Jahre lang so ausgebaut, bis die Anzahl der Wale drastisch reduziert und dieses Säugetier an der brasiliansichen Küste
nahezu ausgerottet wurde. Inácio Pedro Quintela als letzter Vertragseigner des Walfangausrüstungsplatz Búzios übernimmt im Jahr 1765 und der
Walfang wird 1768 endgültig eingestellt.
An seiner Stelle wächst ein kleines Fischerdorf, welches vom Fischfang und Fischeinsalzen überlebt, dessen Vertrieb über Cabo Frio in Rio de Janeiro
stattfand

Igreja de Sant'AnnaGründung der Sankt Anna Kirche

1740 wurde die Sankt Anna Kirche (zwischen den Stränden Armação und Ossos) gegründet. Sie wurde, wie damals üblich, aus Steinen und mit Mörtel aus gebranntem Kalk und Waltran gebaut. Sie enthält die Statue von Santa Anna und dem Jesuskind.

Die restaurierte Sankt Anna Kirche mit ihren Statuen kann besichtigt werden. Die Heilige Anna ist die Schutzpatronin von Búzios und diese Kirche mit ihren eisernen Kirchglocken,  die immer bei Festen, ausserordentlichen Gelegenheiten, Beerdigungen und  Walen in Sicht erklangen, war und ist ein wichtiger Teil des täglichen  Lebens in Búzios. Wenn der Aussichtsposten Zeichen gab, dass Wale in Sicht  waren, läutete der Pfarrer die Glocke und die Walfänger begaben sich mit ihren  Booten aufs Meer hinaus.

Foto 3 PescadoresAuch an den Stränden von Búzios gab es regen Sklavenhandel.

Mit Dekret des "Gesetzes von Eusébio de Queirós" ab  1850, welches den Sklavenhandel und -
transport
an der brasilianischen  Küste verbot, bewachte die brasilianische Marine streng die Küste von
Búzios. Deswegen suchten die trotzdem noch weiterhin aktiven Sklavenschiffe weniger  bekannte Strände um
ihr Menschengut abzuladen. Besonders der Strand José Gonçalves und die Spitze des Pai Vitório an der
Praia Rasa (flacher Strand), wurden als Abladestrand benutzt.

Der einzige  grosse Sklavenhändler der Gegend war José Gonçalves - er hatte eine Hütte in der Nähe des
Hafens in Araruama, wo gerade abgeladene Sklaven vertrieben  wurden.Heute gibt es vor der Stadt Araruama
im Herrenhaus dieses damaligen Grossbürgers ein kleines ethnologisches Museum, wo u.a.dieser
Sklavenhandel und  vorherige Besiedelungen dieser Regionen dargestellt werden.
Mit Abschaffung der Sklaverei im Jahre 1888, wurde eine Gemeinschaft von Negern, die von vielen Bauernhöfen der Region kamen, an der Praia Rasa
(Strand Rasa)  gegründet, die vom Fischfang und einfachsten Ackerbau überlebten.

Búzios - ohne den Besuch von Brigitte Bardot im Jahre 1964 nicht denkbar ! Brigitte Bardot em Búzios

Am 7. Januar 1964. 5:00 Uhr morgens, Rio de Janeiro - Internationaler Flughafen Galeão. Brigitte Bardot befindet sich in der soeben gelandeten Caravelle der  Fluggesellschaft Panair aus Paris. Fans,
Fotografen und Journalisten konnten nicht wirklich glauben, dass die gerade 29 Jahre alte Brigitte Bardot, Filmdiva, - ohne jemals ausserhalb Europas gereist zu sein -, gerade in Brasilien Ferien machen wollte.
Nicht wenige werden sich noch Heute erinnern, wie sehr sie sich stets bemühte versteckte Plätze für
private Aufenthalte zu finden, und wie sehr die Presse ihr stets auf der Spur blieb!

Kaum schaffte sie es aus dem Flugzeug auszusteigen, und sieht schon den VW-Käfer von Afraninho
Nabuco, Freund ihres in Europa kennengelerntes Freunds Bob Zagury (ein Marrokaner-Brasilianer),
auf der Landepiste in ihre Richtung fahren, um sie abzuholen. Sie lässt alles stehen und liegen, Pass,
Gitarre und acht Koffer und  rennt...

Der Käfer - DAS Auto in den 60ger und 70ger Jahren in Brasilien und RIO, wird natürlich auf der ganzen Strecke in grösster  Geschwindigkeit auf dem
vor kurzem eingeweihtem Aterro do Flamengo (durch  Bauaushub aufgeschüttete Umgehungsavenida an der Bahia da Guanabara) verfolgt. Das Ziel ist COPACABANA, Avenida Atlantica, eine Wohnung in der Nähe des Hotels Copacabana Palace. Die folgenden Tage sehen Verkehrstaus und
grosses Durcheinander auf der weltberühmten Prachtavenida vor dem Apartement.Niemand verlässt seinen Platz vor dem Gebäude, alle wollen ein  Bild,
ein Autogramm, Interview oder wenigstens ein Lächeln von ihr ... man kann  es so zusammenfassen: Weder sah Rio Brigitte Bardot noch sah Brigitte
Bardot Rio. Schliesslich einigt man sich mit Brigitte:Fotos werden gemacht, sie gibt ein Interview - und ist dafür frei um sich so zu bewegen wie sie will.
Und so geschieht's dann auch, direkt nach dem Interview fährt sie weg.

Wohin wohl? Nach Armação de Búzios. In Búzios gab es damals kein Leitungswasser, Licht - und Telefon schon gar nicht. Die Bevölkerung
bestand aus  300 - alle vom Fischfang lebenden - Personen. Endlich war sie völlig frei! Brigitte ass Früchte, die ihr die Kinder brachten, schwam nackt,
spielte mit den freilaufenden Tieren, lief barfuss zwichen Schweinen und Hühnern und verglich den weissen Schaum der Wellen mit ihrem Lieblingsgetränk,
dem  Champagner.
Ihre Freunschschaft mit den Fischern formte eine Grundlage für viele noch heute gerne mit viel Humor und guten Erinnerungen erzählte Geschichten, wie
zum Beispiel von José Geraldo Chaves, Sohn des Gärtnes des Wochenendhauses am Strand von Manguinhos, wo Brigitte untergebracht war.

 "Damals war ich 12 Jahre alt und suchte Pitangas ( eine kleine rote Frucht ) für sie im Wald. Die Toilette war im Wald, sie half den Fischern ihre Netze
 zu  ziehen und sie setzte sich immer in den Laden meines Onkels Ceceu um Gitarre zu spielen. Sie benutzte immer ein kurzes Kleidchen und kein Höschen drunter. Am  Strand war sie immer nackt. Deswegen wollte mein Vater nicht, dass ich ihr immer Essen brachte".
Soca, ein Berufstaucher hat auch seine Erinnerungen: Als er noch ein Kind war, bekam er die Taucherbrille von Brigitte geschenkt, mit der er seine
berufliche Karriere begann

Internationaler Treffpunkt Búzios

Der Aufenthalt Brigitte Bardots in Búzios blieb der  “Regenbogenpresse” natürlich nicht unbekannt,..und hat grosses Interesse für dieses
Paradies geschaffen, - ein Fischerdorf mit 23 wundervollen Stränden  einzigartiger Schönheit, einmaliger Landschaft, kristallklarem Wasser
und  ausgiebigem Fischfang.

 Das ganze Jahr über scheint die Sonne  ....
und der Ruf verbreitete sich, so dass inzwischen jedes Jahr Touristen aus aller Herren Länder nach Búzios ziehen und das Fischerdorf sich
in den Treffpunkt verschiedener Nationen verwandelt.Dies besonders zu den Ferienzeiten,
während ausserhalb dieser Epochen Búzios eher im Dornröschen-Schlaf verfallen scheint!
1997 wurde Armação de Búzios eine eigenständige Gemeinde
mit heute 20 Tausend Einwohnern, emanziperte sich damit von Cabo Frio, und mit den hier eingenommenem Steuern finanziert,
verfügt sie über die nötige Infrastruktur für ihre Grösse. Der Tourismus stellt die grösste wirtschaftliche Aktivität dar.
Es ist ein Ort, an dem verschiedene Nationen  mit verschiedensten Kulturen sich treffen,
um das Leben mit Lebensqualität und viel Sonne zu geniessen!

Das Rezept zu diesem Zauber:
eine der schönsten Kulissen der Welt, - dazu die Sonne, die immer scheint - , die Einfachheit der Bodenstämmigen zusammen mit der  Kultur der Zugereisten ! So ist die Mischung, die Búzios ausmacht
!